Die Interessenvetretung für schwerbehinderte Beschäftigte der Charité

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) der CharitéUniversitätsmedizin Berlin ist die gewählte Interessenvertretung der schwerbehinderten und gleichgestellten Beschäftigten.



Arbeitsgrundlage der SBV ist das Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen.



Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung



  • fördert die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in den Betrieb oder die Dienststelle
  • vertritt Interessen schwerbehinderter Menschen in dem Betrieb oder der Dienststelle
  • steht beratend und helfend zur Seite


Schwerbehinderte Mitarbeiter, die zur Dienststelle Krankenversorgung gehören, kontaktieren bitte die Klinikschwerbehindertenvertretung (KSBV) der Charité.



Schwerbehinderte Mitarbeiter, die zur Dienststelle Fakultät (Forschung und Lehre) gehören, kontaktieren bitte die Fakultätsschwerbehindertenvertretung (FSBV).

Gesamtschwerbehindertenvertretung



Die Gesamtschwerbehindertenvertretung ist zuständig für Angelegenheiten, die alle schwerbehinderten Mitarbeiter der Charité betreffen. Ihr obliegt nicht die Aufgabe der persönlichen Beratung.



Wahl der Schwerbehindertenvertretung



Die schwerbehinderten und gleichgestellten Mitarbeiter der Charité wählen ihre Schwerbehindertenvertretung – jeweils für die Dienststellen Klinik und Fakultät. Diese Vetretungen wählen dann die Gesamtschwerbehindertenvertretung (GSBV) der Charité.

Coronavirus - Charité Hotline Tel.: 450- 577612  (08:00 – 16:00 Uhr) / Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit: 030/9028-2828 (8-20 Uhr)

Ratsuchende Beschäftigte wenden sich bitte an diese Charité Hotline:

                        Tel.: 450- 577612  (08:00 – 16:00 Uhr)    

 

Menschen, die befürchten, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, sollten vor allen Dingen zuhause bleiben und telefonisch abklären, ob und wenn ja wo sie auf das Virus getestet werden können.

Die Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit hat hierfür eine Hotline geschaltet. Unter der Telefonnummer 030/9028-2828 beraten Experten zwischen 8 und 20 Uhr.

Persönliche Beratung gewünscht? Wenden Sie sich an Ihre Vertrauensperson:

An welche Vertrauensperson wende ich mich?

Das ist abhängig davon, welcher Dienststelle Sie angehören. Diese Information finden Sie auf Ihrer Entgeldabrechnung oben rechts. Dort steht hinter der Kostenstellennummer entweder:

  • Klinik (für die Dienststelle Krankenversorgung )

         oder

  • Fakultät (für die Dienststelle Forschung und Lehre).

     

Für Mitarbeiter der Fakultät: Anke Fugmann

Vertrauensperson für schwerbehinderte Mitarbeiter der Faktultät

Klinikschwerbehindertenvertretung

Vertrauensperson für Mitarbeiter der Klinik

Besuchen Sie auch die Seiten der Gesamtschwerbehindertenvertretung:

Im Webauftritt der Gesamtschwerbehindertenvertretung der Charité finden Sie neben den Informationen zu den Rechten auch nützliche Links zu den Themen:

  • Behinderung
  • Integration
  • Inklusion
  • Teilhabe am Arbeitsleben
  • berufliche Rehabilitation
  • Mobbing
  • BEM (Betriebliches Eingliederungsmanagement)
  • zu wichtigen arbeitsrechtlichen Gesetzen und Schutzvorschriften

Hinweis:

Die Gesamtschwerbehindertenvertretung führt keine persönliche Beratung durch. Bitte kontaktieren Sie deshalb dafür Ihre zuständige Vertretung:

  • Schwerbehindertenvertretung Klinik oder
  • Schwerbehindertenvertretung Fakultät

Weitere Informationen, Anträge und Links

Antrag zur Anerkennung als schwerbehinderter Mensch

Die Anerkennung als schwerbehinderter Mensch kann nur auf Antrag erfolgen.

Wohnort in Berlin: Anträge finden Sie auf den Internet-Seiten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Berlin (LAGeSo). Sie haben dort auch die Möglichkeit, den Antrag online zu stellen.

Wohnort im Land Brandenburg: Landesverwaltung Brandenburg SB Antrag

iXNet "Vernetzt euch!" - neues Internetportal von und für Akademiker:innen mit Behinderung

Pressemeldung

„Vernetzt euch!“ – Neues Internetportal von und für Akademiker*innen mit Behinderung geht online (www.ixnet-projekt.de)

Nürnberg, 19. Mai 2020. Das innovative Internetportal des Inklusiven Expert*innen Netzwerks (iXNet) von und für Akademiker*innen mit Behinderung geht an den Start. Durch ein breites Spektrum an Informationen, Peer-Support, Beratung und themenspezifischen Austausch will das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) aus Mitteln des Ausgleichsfonds geförderte Projekt Akademiker*innen mit Behinderungen auf ihrem beruflichen Weg stärken und ihre Beschäftigungsperspektiven nachhaltig verbessern. „Das Internetportal bietet vielfältige, fundierte und niedrigschwellige Auskünfte zu den Bereichen Berufs- und Arbeitssuche sowie Arbeiten und Leben. Darüber hinaus bietet es aber auch spannende Möglichkeiten zu Austausch und Beratung, z.B. in einem Online-Forum und durch Peer-Beratung. Nach dem Motto: Vernetzt euch! sollen auch langfristige Bündnisse für strukturelle Verbesserungen entstehen“, sagt Dr. Monika Schröttle, Leiterin von iXNet. Abgerundet wird das Angebot durch Auskünfte für Arbeitgeber*innen, die Akademiker*innen mit Behinderung beschäftigen wollen. Die digitale Plattform wird ergänzt durch ein Mentoring-Programm, an dem in zwei Durchgängen insgesamt 80 Personen teilnehmen.

Das Projekt wird durchgeführt vom Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (IfeS) in Kooperation mit dem Hildegardis-Verein e.V., dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) - REHADAT und der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Das barrierearme Angebot wird kontinuierlich erweitert und aktualisiert.

Es eröffnet die Möglichkeit, dass Menschen mit Behinderung, Mitstreiter*innen und am Thema Interessierten in Kontakt kommen und im Sinne der Inklusion gemeinsam etwas bewegen.

Kontakte

Für allgemeine Fragen:

Dr. Petra Anders

Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Marienstraße 2

D-90402 Nürnberg

 

Tel: ++49 - (0)911 - 23 565-14

E-Mail: petra.anders@ifes.uni-erlangen.de

www.ifes.fau.de/

 

Für Fragen zum Mentoring:

Dr. Ursula Sautter

Hildegardis-Verein e.V.

Wittelsbacherring 9

53115 Bonn

 

Tel.: ++49 (0)228 90871530

E-Mail: sautter@hildegardis-verein.de

www.hildegardis-verein.de

 

 

Sozialgesetzbuch Neuntes Buch – Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen –

Anspruch auf Zusatzurlaub für schwerbehinderte Menschen

Nach § 208 SGB IX haben schwerbehinderte Arbeitnehmer/innen Anspruch auf einen zusätzlichen bezahlten Urlaub von 5 Tagen im Urlaubsjahr. Voraussetzung ist ein Grad der Behinderung von mindestens 50 Prozent.

Bei gerade gestellten Schwerbehindertenanträgen beachten Sie bitte in Ihrem Sinne:

Um für den Fall der Anerkennung (erfolgt rückwirkend zur Antragstellung) einer Schwerbehinderung den Anspruch auf Zusatzurlaub zu sichern, machen Sie den Zusatzurlaub bei Ihrem/er Personalsachbearbeiter/in geltend.

Rehabilitationsleistungen der Deutschen Rentenversicherung

Auf den Seiten der Deutschen Rentenversicherung finden Sie eine Übersicht über die Rehabilitationsleistungen und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben:

Auf der Serviceseite der Deutschen Rentenversicherung finden Sie die dafür notwendigen Antragsformulare.